Elektrisch angetriebene Automobile zweiter Versuch

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Naja ich kann gerade nicht aus schließen, dass ich wieder einen Verbrenner Pickup kaufe, wenn dann wird es ein Ram Rebel ich gehe da nachher von 85-90 k€ aus oder ein Ford Ranger Platinum (wären 250 Diesel PS) oder ein Ford Ranger Raptor... die Ford wären günstiger, lägen bei 70-80 k€... gefallen tun mir alle gleich gut, beim Ford wäre für mich besser, dass er einfach deutlich kleiner ist, das ist auf Baustellen besser, bei dem Ram weiß ich halt, dass er alles kann und ich denke der Wertverlust wäre kleiner... aber auf Gastanken habe ich einfach so gar kein Bock mehr... :mad: ;)

Warum meine 180° Wendung?! Also um das klar zu stellen, ich halte EMobilität nach wie vor für die Zukunft und mir sind EAutos viel lieber als Verbrenner!! ABER die Entwicklung (außer bei Tesla) ist eher rückläufig (Ladechaos) und wenn man nun den Strompreis anschaut, also sorry ICH gehe extreme Kompromisse ein mit meiner EAutoflotte, dann soll sich das wenigstens rechnen, ich habe demnächst kein Fahrzeug mehr um meinen schweren Wowa zu ziehen, d.H. zwei mal im Jahr einen Touareg mieten, dann fahre ich jetzt am WE mit Anhänger ins Allgäu einfach um dreckiges Zeugs für Silvester rein zu karren.. will sagen ich habe ohne PU einfach große Einschränkungen und jetzt keinen Bock mehr darauf, wenn ich nun fast das gleiche zahle wie beim Verbrenner! Also der Ford Ranger Platinum wird einen Verbrauch von ca. 17 €/100 km haben, der Ram auch, mein Tesla kostet auch schon 14 € wenn ich reise... und wer weiß wo diese Preise noch hin gehen...

2022 wurde uns der Cybertruck versprochen, 2022 sollte der Rivian nach Europa kommen, es tut sich aber genau gar nichts! Die Nachfrage dafür ist so groß, dass ich mittlerweile davon aus gehe, dass ich frühestens in 4 Jahren einen EPickup in D haben kann, Ramtruck soll nen EPickup bringen, mein Händler meint, den könnte ich 2024 haben... aber nee den will ich da NOCH nicht, Ramtruck muss das EZeugs erst lernen, den würde ich frühestens 2026 haben wollen.. das sind aber auch 4 Jahre... mein Holz reicht noch zwei Jahre, wüsste ich, dass man in 2 Jahren sinnvoll EPickup in D fahren kann würde ich mich weiter mit Tesla durch mogeln... aber weiß mans?

Also mal sehen... :(:cool:

Aber kauf ich nen Rebel, dann kann es sein, dass ich den fahre, bis es keine V8 mehr neu zu kaufen gibt... meine Familie schreit auch laut nach nem Ram... selbst meine Umwelttochter findet ich soll wieder einen kaufen... tja alle vermissen einfach PU... :oops:
 
Aber kauf ich nen Rebel, dann kann es sein, dass ich den fahre, bis es keine V8 mehr neu zu kaufen gibt... meine Familie schreit auch laut nach nem Ram... selbst meine Umwelttochter findet ich soll wieder einen kaufen... tja alle vermissen einfach PU... :oops:

Dazu fällt mir nur ein: Welcome back, Oli :D
 
Ich hab jetzt nicht alles gelesen 😂 aber @Oli_gibt_Gas, wo bleibt denn da Dein Pioneer- und Umweltgedanke? Da muss man, der Umwelt zuliebe, schon mal Opfer bringen. Und wenn es finanzielle sind 🤷🏻‍♂️
 
Ich bringe die ganze Zeit schon Opfer... irgendwann ist genug! Anders als viele hier arbeite ich eben auch mit meinen Autos, bzw. ist das eigentlich die Haupttätigkeit von den Autos, nicht gefallen oder Spaß, sondern arbeiten... mit dem Y geht vieles wirklich sehr gut, manches hat er sogar große Vorteile (Parken), aber manches geht halt gar nicht... letzte Woche Riesenbaustelle, leider alles vermatscht, offroadig.. mit dem Ram wäre ich trotzdem nach hinten gefahren, mit dem Y halt vorne brav hin gestanden und Zeugs nach hinten geschleppt... das geht, gar keine Frage...

Wenn man dann aber an einen Punkt kommt, wo die Nachteile die Vorteile deutlich überschreitet, dann muss man zumindest drüber nach denken, EIN Auto wieder um zu zappen! Ich werde ja nach wie vor zwei EAutos haben mit denen ich viele Fahrten erledige...

Umwelt ist mir wichtig, daher wäge ich das auch ab! Was mich aber wirklich ankotzt wenn ich Verbrenner fahre, das ist das vernichten vom Rohstoff Öl! Das hat man beim EAuto nicht... andererseits muss ein System einfach auch funktionieren und EAutos werden da leider nicht besser (außer Tesla) sondern schlechter... also die Systeme dazu! Vor zwei Wochen war ich in Füssen und habe keine freie Ladestelle gefunden... alle waren stundenlang von so drecks Hybrid belegt die einfach viel zu langsam laden, da ist es üblich, dass einer 4 Std. steht nur damit er wieder 40 km elektrisch fahren kann boa wie dumm.... in der Teslawelt stört das wenig, ich habe bequem zum SuC fahren können da ich genug Reichweite hatte, aber das wird ja alles immer schlimmer, nicht besser! ENBW erhöht nun die Ladetarife und zockt dabei alle komplett ab, keine Differenzierung AC und DC ... was soll das, vor ein paar Jahren hieß es noch von denen DC ist viel teurer, da muss man einen teureren Preis verlangen...

Also ist die Überlegung da doch wieder beide Welten zu nutzen.. aber ohne reines Gewissen, gar keine Frage, nur irgendwie wird man da regelrecht rein gedrängt.... vor drei Jahren ging ich davon aus, dass EAuto Fahren einfacher wird, aber das wird es nicht (außer bei Tesla). An jeder Ecke wird übel abgezockt... und die neue Regierung will nun noch Öl und Gasheizungen verbieten, Pellets sind auch kacke.... Stresstest ENBW zu EMobilität hat ergeben... geht, aber man muss nachbessern... ja liebe Leute, was passiert denn wenn ich nun eine Wärmepumpe in mein 6 Familienhaus baue, ich verbrenn pro Jahr 4500 l Öl das sind dann 42700 kwh Strom die ich da bräuchte, sagen wir ich schaffe die Hälfte mit PV, dann sind es immer noch fast 22000 kwh... woher soll denn der ganze Strom kommen....

Naja alles so Gedanken... und entschieden habe ich noch nichts...

Nachteile die ich derzeit eingehe und in Kauf nahm:
- kein Auto mehr zum großen Wowa ziehen (2x jährlich Touareg oder so leihen ca. 1500 €)
- nicht alle Wunschziele mit dem Wowa anreisen können (Schottland)
- Holz machen geht um Welten langsamer und ich kann nicht jeden Polter kaufen
- auf Baustellen gehandicapt da zu wenig Bodenfreiheit
- viele Arbeiten ums Haus muss ich extra nen Hänger leihen (kostet nix, steht aber 15 km weg)
- wenn wir Sommer Winterquartier tauschen beim großen Wowa brauchen wir zwei Autos dabei
- etwas eingeschränkter beim Reisen mit Wowa (eine Heimfahrstrecke von 800 km am Tag ist eher nicht möglich)
- mal schnell was dreckiges großes kaufen geht gar nicht
- sperriges transportieren ist immer ein Aufwand

Vieles davon sind Kleinigkeiten, daher haben wir das auch gemacht nur EAutos, aber dann gab es eben auch große Vorteile, insbesondere die Kosten! Kosten schwimmen nun aber weg, also ein Hautvorteil wird immer kleiner bzw. ist gar nicht mehr da (reisen mit Wowa ist mit EAuto teurer).
 
Ich habe jetzt nicht alles gelesen - vielleicht hätte ich am Ende auch noch nen Smilie setzen sollen :ROFLMAO:

Wie bei so vielem in diesem Land, ist auch diese Thematik nur mit Galgenhumor (und davon ganz viel!) zu ertragen.

Ich hätte auch kein Problem damit, meine Arbeit mit einem e-Pick-Up auszuführen, aber es hakt halt an allen Ecken und Kanten.
Und solange es so ist, dass mich die Nutzung eines e-Autos, bis Freitagabend 1-2 Kunden kostet, und dadurch die anderen 20-25 % mehr zahlen müssten, brauche ich mir gar keine Gedanken darüber zu machen, sitze dafür aber regelmäßig so 🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️ vorm Rechner/aktuelle Nachrichten.
 

Nun gut, bei minus 10 Grad verbraucht mein Diesel auch etwas mehr, ist halt so........aber es juckt mich auch nicht, weil es am Ende egal ist ob die Reichweite nun 1000km oder 1100km ist.

Wir hatten neulich Besuch von einer Neu-E-Automobilistin und ihrem Zoe, hatte 140km Anfahrt zu uns. Die nächste verfügbare Ladesäule ist 8 km von uns entfernt, also musste ich sie da abholen und na klar auch wieder hinbringen. Das ist dann leider wieder so ein Negativpunkt auf der E Auto Checkliste.
 
Au Mann manche Videos sind echt überflüssig, keine Ahnung warum man das schaut...

Aber Tesla und Winter:
Ich kann euch Bilder posten wo ich durch 40 cm Schnee pflüge, das Model Y ist was Tracktion anbelangt mit den Nokian SUV4 allen meinen Rams Haushoch überlegen, einzig die Bodenfreiheit ist da kacke (muss manchmal auch durch 50 cm Schnee pflügen und hab kein Bock zum schippen). 40 cm sind jedoch absolut Grenzwertig, würde ich auch keine lange Strecke machen, da er vorne als Schneeschippe fungiert...

Kommen wir zur Kältetauglichkeit:
Also bis 0 Grad ist der Energieaufwand ein Witz zum Heizen mit Wärmepumpe, auf 200 km habe ich ca. 4-8 km Verlust durch Heizung (neue Software zeigt das klar auf) auch der Verbrauch erhöht sich bis 0 Grad kaum beim Y! Unter 0 Grad wird das deutlich anders! War diesen Winter schon mehrfach im Allgäu, letztes WE -12°C, da hat dann das auftauen und die 20 cm Schnee antauen schon 30 km gekostet und auch die Effizienz des Akkus lässt nach, bei den derzeitigen Minusgraden habe ich einen Durchschnitt zu Hause von 21 kwh/100 km, normalerweise im Sommer da 15-16 kwh... der höhere Verbrauch kommt auch durch das Heizen, je kälter desto weniger effizeint arbeitet glaube ich die Wärmepumpe...

Derzeit überlege ich ja wieder nen Ram zu kaufen.. genau die derzeitigen Witterungen sind es jedoch wo mich zweifeln lassen ob ich nicht doch den Y als Arbeitsfahrzeug behalte, das Vorheizen morgens und gar nicht kratzen müssen ist einfach angenehm... kommt mir jetzt nicht mit Standheizung, die kühlt im Sommer das Auto auch nicht...

Derzeit ruft mein Händler über 90 k€ für nen Rebel auf, das bin ich nicht bereit zu zahlen....
 
Nun gut, bei minus 10 Grad verbraucht mein Diesel auch etwas mehr, ist halt so........aber es juckt mich auch nicht, weil es am Ende egal ist ob die Reichweite nun 1000km oder 1100km ist.

Wir hatten neulich Besuch von einer Neu-E-Automobilistin und ihrem Zoe, hatte 140km Anfahrt zu uns. Die nächste verfügbare Ladesäule ist 8 km von uns entfernt, also musste ich sie da abholen und na klar auch wieder hinbringen. Das ist dann leider wieder so ein Negativpunkt auf der E Auto Checkliste.
Dann bist Du ein schlechter Gastgeber :ROFLMAO: Unser Besuch dürfte natürlich an einer von unseren beiden Ladestationen nachladen. Wenn nämlich alle E-Auto fahren, gibt es diese Stationen dann ja auch zur Genüge.
 
Wir hatten neulich Besuch von einer Neu-E-Automobilistin und ihrem Zoe, hatte 140km Anfahrt zu uns. Die nächste verfügbare Ladesäule ist 8 km von uns entfernt, also musste ich sie da abholen und na klar auch wieder hinbringen. Das ist dann leider wieder so ein Negativpunkt auf der E Auto Checkliste.
Das stimmt... insgesamt ist der Ausbau und die Ladesäulennutzung sehr schlecht und nach wie vor ein Punkt der gegen EMobilität spricht, ist aber auch Kommunenabhängig.. in Filderstadt hat es fast jeder kürzer als 500 m Fußweg zu einer öffentlichen Ladesäule...
 
:ROFLMAO: ob ich jetzt lade oder mein Gast wird wohl kaum auf das Stromnetz Einfluss haben 🤷‍♂️

DAS sicherlich nicht...

...aber @CruiserJan ging's wohl sinngemäß eher darum:

Was bringen Dir tausende Stationen, wenn das Stromnetz die benötigte Leistung dafür nicht zur Verfügung stellen kann !?
 
Puh... immer diese Märchen... zugegeben, MIT UKRAINEKRIEG mag es zu Engpässen kommen, aber das nun als Status Quo abrufen empfinde ich doch als fraglich. ICH reagiere ja aktuell auch darauf, dass ich wieder nen Verbrenner kaufe evtl., dennoch würde ich deshalb nicht generell die EMobilität in Frage stellen, schon gar nicht, nachdem USA angeblich in 12 Jahren Fusionskraftwerke bauen will...
 
nachdem USA angeblich in 12 Jahren Fusionskraftwerke bauen will...

Naja.... schön wär's ja.
Ausgehend von den aktuellen Berichten dazu gab's ja wohl einen Teilerfolg, bei dem etwas mehr Energie rauskam als man reingesteckte.
Fakt ist aber auch, das bei der gesamten Rechnung die Effizienz der eingesetzten Laser vollkommen ausser Acht gelassen wurde.
An der Fusion wird schon seit den '50er Jahren rumgeforscht, mit mässigen Erfolgen bei immensen Kosten.
Von daher glaube ich derzeit nicht, das unsere Generation ein laufendes Fusionskraftwerk erleben wird.
Es wäre ja schon ein Erfolg, wenn sich der ganze Bumms erstmal selbst am Leben halten könnte ohne das von aussen weitere Energie zugeführt wird.
Aber da sind wir noch lange nicht, selbst wenn die Chinesen über 20 Minuten ein mehrere Millionen Grad heisses Plasma halten konnten.
Auch hierbei floss weitaus mehr Energie rein als heraus kam.
Das nächste Problem sehe ich bei den "Pellets" die 20-30 mal in der Sekunde gezündet werden müssten. Die Stoffe dafür lassen sich wohl aus Meerwasser
extrahieren. Davon ist zwar reichlich vorhanden, aber dennoch dürfte sich dabei früher oder später das nächste Umweltproblem ergeben.
In den Anfängen der fossilen Brennstoffe hat über Spätfolgen auch nie einer nachgedacht...
 
Na da schau an, der Oli kommt langsam auch wieder in der Realität an 😎 Wie eben so viele...

Kurz nen Ausflug zu 100% E gemacht, kommen sie oft wieder zu 100% zum Verbrenner zurück, oder zu 80%, und schaffen sich ein kleines E-Auto an, für den Nahbereich, wo es ja durchaus sinnvoll sein kann.
 
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