Der Öldruckschalter des Grauens

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Der Öldruckschalter des Grauens

Beitragvon Bär-Tiger » 9. Nov 2019 18:19

Wenn ich die Bericht richtig verfolge, ist der Öldruckschalter bei den Pentastar-Motoren ein gern genommenes Problem.
Dementsprechend habe ich dieses Problem auch, der Vorbesitzer hat das mal auslesen lassen und dann für sich entschieden, nichts zu tun, da der Aufwand für ihn zu hoch war, die Ansaugbrücke nebst Gasanlage abzubauen.
Ich hätt´s nicht tun sollen, ich hätte ihn nicht kaufen sollen :evil:
Er war halt günstiger als üblich.
Vor zwei wochen hab ich dann das erste Mal die Ansaugbrücke und alles andere weggebaut. Dabei habe ich dann festgestellt, dass die Gasanlage unter der Motorabdeckung saudämlich verbaut war. So sind die Gasschläuche der linken Seite z.B. durch die Ansaugbrücke verlegt. Die hinterste Schraube der Ansaugbrücke hat mich schier zur Verzweiflung gebracht.
Irgendwann war ich dann am Öldruckschalter um festzustellen, dass der mittels Gabelschlüssel nicht zu lösen ist. Also ab aufs Motorrad und Baumärkte abgeklappert: keine 27er Nuss. Am Ende unverrichteter Dinge alles weieder zusammen gedengelt.

Heute dann der zweite Versuch, mittlerweile hab ich ne passende Nuss, ....dachte ich.
Wieder das Theater mit Ansaugbrücke und Schraube und Gasanlage.... angekommen.
Die Sch.... Nuss geht nicht drauf, sie ist zu dick und hängt am Motorblock fest.
Gottseisgepfiffenundgetrommelt hab ich ne gute Nachbarschaft mit einem alten Herrn, der neben tonnenweise Werkzeug auch eine Drehbank in der Gragage hat - kein Kinderspielzeug.
Nach dreimaligem Abdrehen der Nuss ging sie endlich über den Öldruckschalter und ich konnte ihn wechseln.
Jetzt werden wieder wechselnde Öldrücke angezeigt, kalt so zwischen 5 und 5,8 bar, vorher durchgehend 6,8 bar ohne Veränderungen.

Dann wollte ich den P0520 löschen. Den Temporären Fehler konnte ich auch problemlos löschen. Mein Problem: Die MKL bleibt an, der P0520 wird als gespeicherter Fehler angezeigt (Langzeitfehler) und lässt sich auch nicht löschen. Andere Fehler werden nicht angezeigt.
Die Frage wäre: Wie bekommt man den Fehler aus dem Speicher? Geht das mit mehreren Fahrzyklen oder braucht man spezielle Software? Irgendwie wäre mir wohler, der Fehler würde nicht mehr angezeigt.
Gruß
Norbert

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Re: Der Öldruckschalter des Grauens

Beitragvon dodgeman1 » 9. Nov 2019 22:51

Jetzt mal eine ganz vage Vermutung, nachdem ich einen aufschlussreichen Bericht gelesen habe....

Angenommen, der derzeitig verbaute Öldruckschalter ist in Ordnung. Mit den handelsüblichen OBD-2 Auslesegeräten bekommst Du nicht alles angezeigt.

Praktisch nur die "handelsüblichen" Fehler. Was tiefer in die Materie eingeht, so haben nur die Vertragswerkstätten die entsprechenden Möglichkeiten, den Fehler auszulesen.

Entweder auf gut Glück in ein teures Gerät investieren, welches das tiefer sitzende Problem präzise lokalisiert, oder mal beim "Freundlichen" vorbeischauen.

Nennt mal dann wohl Markenbindung.... :roll:
Gruß aussem Pott
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Re: Der Öldruckschalter des Grauens

Beitragvon Bär-Tiger » 10. Nov 2019 00:11

Dass die billigen Tester nur in die erste Ebene gehen, ist eigentlich klar. Es wäre halt nur gut gewesen, wenn schon jemand die Erfahrung gemacht hätte, dass sich so ein tiefer abgelegter Fehler nach einigen Fahrzyklen selbst löscht. So hab ich es z.B. beim Motorrad.
Ansonsten ist halt wirklich der Händler meines geringsten Misstrauens gefragt. Angeblich gibts wohl in Wuppertal einen Fiat-Händler, der sich auch um die Amis der Marke gern kümmert. Mal sehen.
Gruß
Norbert

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Re: Der Öldruckschalter des Grauens

Beitragvon oelhahn » 10. Nov 2019 09:54

AlfaOBD oder AppCar DiagFCA können solche Fehler löschen.
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Re: Der Öldruckschalter des Grauens

Beitragvon Bär-Tiger » 10. Nov 2019 11:32

oelhahn hat geschrieben:AlfaOBD oder AppCar DiagFCA können solche Fehler löschen.


AppCar DiagFCA sieht für mich sehr gut aus. Danke für den Tipp.
Gruß
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Re: Der Öldruckschalter des Grauens

Beitragvon Bär-Tiger » 11. Nov 2019 17:46

Noch ein kleiner Nachtrag: Seit Samstag habe ich drei Warmfahr-Zyklen hinter mit, also Motor laufenlassen bis normale Kühlwassertemperatur erreicht, nun hat sich den Langzeitfehler selbst gelöscht. Geht also auch.
AppCar DiagFCA schaffe ich trotzdem an, ich grabe gern tief in den Eigeweiden meiner Fahrzeuge.
Gruß
Norbert

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Re: Der Öldruckschalter des Grauens

Beitragvon VauMann » 11. Nov 2019 18:39

Kannst Du den alten Sensor Mal messen :?:
Wäre für andere evtl hilfreich das korrekte Maß der Muß vorher zu wissen ;)
Evtl doch eine Zoll-Größe?
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Re: Der Öldruckschalter des Grauens

Beitragvon Bär-Tiger » 11. Nov 2019 18:56

Gerne: Die Schlüsselweite ist exakt 27mm, die Tiefe der Nuss innen muss mindestens 47mm betragen, damit man über der Anschlußstecker bis auf die Schlüsselweite kommt.
Ich hatte mir eine BGS Langnuss besorgt, diese hat einen Aussendurchmesser von 36mm, das habe ich beim Abdrehen 32mm lang so stehen lassen, dann eine Stufe von 32mm Durchmesser bei 22mm Länge und eine weitere Stufe von 28mm bei einer weiteren Länge von 22mm.
Wenn man jetzt die Kabel und den Kühlwasserschlauch wegdrückt, passt die Nuss so eben über den Motorblock und man kann dann mit einer sehr kurzen Verlängerung (ich habe ein Kreuzgelenk stillgelegt) eine 1/2 Ratsche aufsetzen.
Ein tief gekröpfter Ringschlüssel wäre auch gegangen, aber was ich an werkzeug da hatte, war zu lang und blieb an der Spritzwand hängen, drehen des Schlüssels war nicht möglich.
Bei dem Feingewinde des Öldruckschalters waren aufgrund der Enge ohnehin auch mit der Ratsche einige Arbeitswege nötig, mit dem Ringschlüssel wäre das wohl nicht so angenehm gewesen.


Die Öldrücke habe ich mir dann heute auf dem Nachhauseweg mal etwas genauer angesehen: Kalt im Leerlauf über 5 Bar, bei Gas bis zum Max von 6,8 bar. Bei 75 Grad Öltemperatur ging der Öldruck dann von Leerlauf 1,8 bar :roll: bis etwa 5 bar bei Drehzahl. Das Öl ist bei 90% good. Für meinen Geschmack etwas wenig Druck im Leerlauf, mal sehen, was später mit einem anderen Öl ist. (Bloß kein Ölfred :shock: )
Gruß
Norbert

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