Motorschaden DODGE RAM VAN 3.9

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Motorschaden DODGE RAM VAN 3.9

Beitragvon offroader89 » 7. Okt 2018 12:22

Hallo zusammen

nach dem ich mein überholtes Getriebe eingebaut habe, wurde das Fahrzeug mit einer Probefahrt beglückt. Die Probefahrt wurde nach mehreren Kilometer unterbrochen, da sich Motorgeräusche entwickelt haben. In der Werkstatt angekommen nach dem Fehler gesucht, jedoch erst mal nix gefunden außer das der Öldruck mies war. Am anderen Tag Wasser nachgeschaut und dort fehlte etwas.
Öl nachgeschaut und dort fand ich eine milchige Suppe vor obwohl vor 500 km Ölwechsel gemacht worden ist.

Ergo es ist Wasser im Öl und das muss ja irgend wo her kommen. Die ersten Ideen waren Zylinderkopfdichtung oder die Dichtung von der Ansaugbrücke.
Da DodgeRico mich bei der gesamten Reparatur/Fehleranalyse betreut hat, kam die Idee auf mal die Ölwanne zu entfernen um zu schauen was dort noch drin war, denn das Ablassen des Öls dauerte fast 15 Minuten.

Gar nicht so einfach die Ölwanne auszubauen wenn der Motor noch installiert ist, jedoch baut man den Auspuff und die Ölpumpe aus/ab dann geht das schon.

Wie Ihr an den Bildern sehen könnt gibt es jetzt 2 Probleme:

1. die Ölpumpe welche definitiv mit Dichtungsmasse fast verschlossen war ! Dieses kommt daher wenn man Pfund weise Dichtungsmasse zum abdichten benutzt !!!

2. Nach langem suchen haben wir den Wasser Zufluss gefunden. Das Wasser kommt aus dem Steuerungsgehäuse heraus ergo hat der Wasserkreislauf dadurch direkte Verbindung zur Ölwanne was ja nicht optimal ist.

3. Nach dem die Ölpumpe auseinander gebaut wurde sah man schon das Desaster mit Riefen und Laufspuren - was ja auf eventuelle verdeckte Folgeschäden erahnen läßt.


Das alles ist natürlich jetzt sehr sehr ärgerlich und es wurde auch viel diskutiert welche Wege man jetzt einschlagen sollte.


1. gebrauchten Motor einbauen ?
------Vorteil: kurzfristig zur Verfügung bei einem Kostenpunkt von 500 bis 1000 Euro

------Nachteil: die Angebotenen Motoren sind in der Regel schon ausgebaut und somit weiß man nicht was du bekommst

2. Motor ausbauen und aus USA einen Rumpfmotor kaufen ?
------Vorteil: nur noch ergänzen mit den eigenen Teilen und einbauen Kostenpunkt ca 2500 bis 3000 Euro

------Nachteil: keine Kontrolle über die verbauten Teile, je nach Importzeit kann es schon mal länger dauern und teurer werden

3. Motor ausbauen und selber/mit technischer/beratenen Hilfen überholen
------Vorteil: Motor wird hier überholt, ich weiss dann was ich habe, ich kann mir die qualität der benutzen Teile selber aussuchen, technische Veränderungen können vor Ort ausgeführt werden, ich lerne wieder was dazu


------Nachteil: Standort des Fahrzeuge und Wohnort des Fahrers liegen erstmal hin und zurück 900 km auseinander, Technische Hilfe wird benötigt, Reparatur dauert etwas länger


Ich habe mich nun zu dem Schritt 3 entschlossen, da aufgrund des Getriebes welches ja schon Überholt ist ich jetzt auch einen tollen Motor haben möchte. Außerdem ist die Karrosse - soweit es 6 Augen gesehen haben - auch noch in einem sehr guten Zustand. Klar mal hier und da etwas Rost jedoch erstmal nix wildes. Auch die Hinterachse, welche mit einer Reibsperre versehen ist alles ok und beim Nachschauen gleich einen Ölwechsel gemacht sowie einen Abstandshaltungsring mit Ölablassschraube verbaut.


Dazu meine Frage auch an Euch:

1. Kennt Ihr eine gute Firma die meine Teile säubern und vermessen können sowie auch die Maschinen hat um auch eventuell die Teile bearbeiten zu können?

Raum NRW oder Leipzig wäre super (Adressen gerne per PN zu mir)

2. Hat schon von Euch sowas gemacht und kann mir Tipps geben

3. Wie sieht es mit Leistungerhöhung aus - hat da jemand von Euch Infos dazu


In 2 Wochen werde ich den Motor ausbauen und dann werde ich Euch noch mehr Bilder zur Verfügung stellen.


In Erwartung eurer Vorschläge bis bald


Peter
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Zuletzt geändert von offroader89 am 7. Okt 2018 12:30, insgesamt 2-mal geändert.
DODGE RAM B1500 Cargo, V6 mit Automatic und KME Gasanlage mit diversen Ausbaustufen
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Re: Motorschaden DODGE RAM VAN 3.9

Beitragvon Jürgen BWH » 7. Okt 2018 12:51

Ich hätte Dir auch zur Variante Nr. 3 geraten. Denn die Standard USA Motore sind so was von easy aufgebaut, da macht es richtig Spaß den zu reparieren.
Ich schraube schon mein Leben lang an Autos als Hobby und habe auch schon x-mal Motore zerlegt und wieder zum Leben erweckt. Fast immer mit Erfolg aber auch schon mal ins Klo gegriffen, aber da war ich selber schuld, weil ich "sparen" wollte.
Ein 360 Smal Block war für mich vor kurzem eine Premiere (siehe mein Beitrag viewtopic.php?f=14&t=59845 ) da bin ich auch gerade am Motor.

In Soest-Anröchte gibt es die Firma Friedel Dicke GmbH, die wurde mir genannt für Motorinstandsetzung, kann aber dazu nicht mehr sagen wegen Empfehlung.
https://www.motoren-dicke.de/
Zuletzt geändert von Jürgen BWH am 7. Okt 2018 12:55, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Motorschaden DODGE RAM VAN 3.9

Beitragvon Blapple » 7. Okt 2018 15:04

Ich tät ihn überholen.
Vorrausgesetzt:
Die köpfe sind i.o. und nicht gerissen/o.ä.
Der block muss nicht oder nur wenig neu gehont werden.
Die kurbelwelle ist noch i.o.

Die teilekosten sind nen Witz, habe für meinen 900-1000€ gelöhnt.
Alles neu ausser Köpfe kolben pleul u kurbelwelle.

Ist auch echt kein hexenwerk die dinger zu überholen.
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Re: Motorschaden DODGE RAM VAN 3.9

Beitragvon dodgerico » 7. Okt 2018 20:27

Wenn wir ihn einmal aufhaben, machen wir ihn gleich richtig: Strokerkit, Indy-Köppe, Schmiedewelle . :-D Da kommen wir dann auf niedrige 10er Zeiten.Da können die Hemis einpacken. :mrgreen:

Lass uns das Ding erstmal ausbauen und zerlegen, dann schau´n wir mal. Bei dem, was ich jetzt gesehen hab (Zylinderwandung von unten, ein Pleuellager geöffnet, Spiel der Pleuel auf der Kurbelwelle,etc.), können wir Glück haben und mit neuen Lagern und Dichtungen und ´ner neuen Ölpumpe hinkommen. Den Wasserschaden müssen wir noch genau identifizieren.
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