Grauer Star, hat jemand Erfahrungen?

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Oli_gibt_Gas

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So hab grad mit Dad gesprochen. Er hatte grauen Star auf einem Auge, das hat er machen lassen und das war gar nicht schlimm, ein bisschen unbequem aber nichts hat weh getan.

Du sollst dir aber einen gscheiten Arzt suchen. Er war in einer Augenklinik in Stuttgart, wenn du willst sende ich dir die Daten.
Auch meine Schwiegermutter hat sich dort Linsen einsetzen lassen und war mit der Klinik sehr zufrieden...

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Hallo,

ich bin die Frau. Da ich in einer Augenarztpraxis arbeite (und die heimliche Chefin bin :twisted: ), wurde ich von meinem Mann genötigt hier etwas beizutragen :klug:

Also, beim grauen Star ist es so, dass sich deine Linse eintrübt und sie "quillt" auf. Dadurch brauchst du beim Fortschreiten der Krankheit eine Brille um mit Hilfe der Dioptrien die Sehschwäche auszugleichen. Allerdings ist damit das Problem nicht gelöst weil die Linse sich weiter eintrübt. D.h. dass du immer mehr wie durch ein Milchglas guckst...um es mit einem Auto zu vergleichen: Die Windschutzscheibe beschlägt immer mehr...Deshalb muss die Linse irgendwann getauscht werden. Wie schon viele hier geschrieben haben, solltest du dir einen guten Augenarzt suchen. Dieser untersucht dich und überweist dich zu einem operierenden Augenarzt bzw. Klinik. Es gibt bestimmte Richtwerte, unter denen überweist der Arzt noch nicht zur OP. Natürlich spielt da das subjektive Empfinden auch immer eine Rolle. In der operierenden Augenklinik wirst du nochmal genau untersucht und aufgeklärt.

Die OP an sich ist nicht schlimm und schnell gemacht. Allerdings ist sie am Auge und man kann in dem Falle ja nicht weggucken...Ich würde dir auf alle Fälle eine Vollnarkose empfehlen wenn du vorher schon sehr aufgeregt bist.

Achja, es kann sein dass sich im Laufe der Zeit die neue Linse nochmal eintrübt. Das nennt man dann Nachstar. Der kann einfach weggelasert werden. Wir sagen immer dass die Linse nochmal geputzt werden muss...

Wichtig ist wie gesagt, dass du dir erstmal nen Augenarzt suchst.

Falls du bestimmte Fragen hast, kannst du sie gerne stellen. Ich würde dann bei meinen Chefinnen (bzw Angestellten :twisted: ) nachfragen.

Liebe Grüße die Frau von Roemerlatsch...

P.S. Kleine Anekdote aus dem Arbeitsalltag. Patient X, sehr weit fortgeschrittener grauer Star, nur noch 5% Sehkraft. Er fährt noch Auto. Auf die Ermahnung der Ärztin dass er kein Auto mehr fahren darf, sagt er...festhalten...Ach, das geht noch. Meine Frau sagt mir immer wann ich rechts oder links rumfahren muss... :shock: Ich hoffe, du lässt es nicht so weit kommen...
 

johncreasy

QuadCab
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Ich bin über jeden Erfahrungsbericht, über Behandlungen, mit oder ohne grauen Star sehr dankbar. Ich verhalte mich momentan wie ein Schwamm, was dieses Thema angeht.

Danke auch an die "Frau
:)
", finde ich ganz toll das dich dein Mann dazu bewegen konnte hier zu schreiben. Ich denke es werden noch einige Fragen bei mir aufkommen, die du mir dann evtl erklären kannst. Das freut mich saumässig....

...Und Nein ich werde es mit Sicherheit nicht so weit bringen wie in deiner Anekdote...und trotzdem ist mir heut was unglaublich dummes passiert, was mir sonst nicht passiert, es hat aber trotzdem indirekt mit grauen Star zu tun.
Ich war heut mit einem Arbeitskollegen unterwegs sein neues Schlafzimmer vom Möbelhaus abzuholen und während wir so über die Autobahn fahren, erklärte ich ihm was grauer Star ist und wie es operiert werden kann und welche Ängste ich davor habe, wurde ich geblitzt mit ca 30 km/h zu schnell. :redhotevil:
Als es blitzte schaute ich auf den Tacho (80 mls) und war schockiert, das ich vor lauter geplapper über dieses Thema die Geschwindigkeitsbegrenzung (100 km/h) nicht merkte. Hab ich mich geärgert, als ich dann anschließend am Möbelhaus im Bußgeldkatalog nachsah. God damn it...

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Danke @ Oli

Ich werde mir auch die Stuttgarter Klinik mal im Internet ansehen...
 
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Oli_gibt_Gas

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Mein Papa war da:

Praxis Dr. Helmut Wagner operiert von Dr. Pervanidis

Rotebühlplatz 17 in Stuttgart

0711 489 8686

Die wurden ihm von seinem eigentlichen Augenarzt empfohlen.... äh nix Augenklinik sorry... :oops:
 
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washbaer

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HU-Pecsdevecser
Ich hab´s an beiden Augen hinter mir. Hab sogar ein Video von der OP. Das erste Auge war ein Kindergeburtstag, beim 2. hat die Betäubung nicht wirklich funktioniert. Kann man als sehr unangenehm einstufen. Ist aber alles nicht wirklich schlimm. Heute mache ich auf jeden Fall alles ohne Brille. Zeitunglesen, im Forum wirres Zeug schreiben usw.
Es ist zwar nicht so wie ein gesundes Auge aber ein sehr guter Kompromiss. Nachts stelle ich z. B. fest das alles etwas unscharf ist. Auch wenn man in einen Tunnel fährt. Da gibts auch keine Gewöhnungsphase, dass bleibt so. Ist aber ganz minimal.
Was bis heute geblieben ist, ist immer wieder mal ein sog. Fremdkörpergefühl. Sprich man meint man hat ein Sandkorn im Auge. Ich bilde mir ein das ich das jetzt öfter als früher hab.
Auf jeden Fall ist mein Brilleneintrag aus dem Führerschein raus.
Wenn ich noch denke wie nervig das mit der Brille früher war bin ich froh das ich mich für die OP entschieden hab.
Bin übrigens auch ein Angsthase wenn´s um´s Augenlicht geht, aber wer ist das nicht.
Als Linsen hab ich Bifokale weil ich in der Nähe und auf die Weite blind war. Jetzt geht wieder Alles. :mrgreen: :mrgreen:

Nur Mut, wenn die Brille nervt, dann mach es, du wirst es nicht bereuen.
 

johncreasy

QuadCab
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Hi Waschbär,
Das hört sich für mich erstmal ganz ok an...Naja bis auf das Fremdkörper gefühl. Wie oft am Tag hast du das Gefühl, oder ist es sogar permanent? Da ist doch das Augenreiben mit Sicherheit verboten?! Welche Sehkraft hattest du vorher und nachher? Ist das Fremdkörpergefühl ein Zeichen dafür, das es die falsche für dein Auge ist? Oder ist das Abwehrmechanischmus deines Körpers?
Also ich bin da so sensibel mit meinen Augen das ich noch nicht mal mir Bilder oder gar Videos von OPs ansehen kann. Kontaktlinsen einsetzen wäre bei mir undenkbar, wenn ich es dürfte.
Wie verlief denn bei dir die Heilungsphase? Was musstest du beachten? Und was ist aus deiner Lichtempfndlichkeit geworden? Bei mir ist es teilweise so schlimm das mich nachts in der Stadt die Straßenlaternen blenden, oder diese neuen "drecks" LEDampeln, die blenden extrem. Mit Tunnelfahrten habe ich komischerweise kein Problem, egal ob tagsüber oder Nachts. Die Sonne ist mein ständiger Feind, da muss ich teilweise bis tief in die Dämmerung mit der Sonnenbrille rumlaufen.
 

washbaer

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HU-Pecsdevecser
Nein mit Licht hab ich kein Problem. Das Fremdkörpergefühl hab ich halt ab und zu. Nicht so oft das ich mir ständig die Augen reibe. Aber gefühlt öfter als früher. Wenn man sowas hat dann hört man natürlich auch das Gras wachsen. Augenreiben tue ich durchaus. Hab nix nachteiliges bemerkt und wurde mir auch nicht direkt verboten. Augenreiben soll man ja so oder so nicht auch ohne Linsen. Heilungsphase ist eigentlich nicht erwähnenswert. Ein paar Tage mit Augentropfen, das wars. Inzwischen nehme ich nichts mehr.
Wenn ich Nachts in ein Licht sehe, dann sehe ich die Ringe die sich auf der Linse befinden. Ist ein bischen ulkig aber es stört nicht.
Der Doktor der mich operiert hat macht das am laufenden Band. OP Dauer etwa 10 Minuten. Klinikaufenthalt max. 1 Stunde. Danach für 1 Nacht eine Augenklappe. Das war´s in groben Zügen. OP Abstand war bei mir eine Woche. Alls in Allem keine Große Sache, wenn man nicht soviel Schiß hätte. Ich bin mit den Augen mindestens so ängstlich wie du. Ach ja, ca. 14 Tage nach der letzten OP wird nochmal nachgelasert. Ist wohl so eine Art Linse putzen. Dauert auch nur ein paar Minuten und wurde ambulant in der Klinik erledigt.
 

Donaut

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Das ist ja wirklich faszinierend, welche Themen hier in den tiefen des Forums vergraben sind.

"Grauer Star" vor ein paar Wochen noch wusste ich nicht mal genau was das für eine Augenerkrankung ist.
Mit den Augen hatte ich nie große Probleme. Musste ja alle paar Jahre auch den Sehtest machen um den Busführerschein verlängern zu lassen.
Der letzte Test ist zwei Jahre her. Da war noch alles in Ordnung. Okay, als ich 45 war, legte ich mir die erste Lesebrille zu. Mit 50 kam die erste Gleitsichtbrille, weil mich das ständige Gesuche nach der Lesebrille nervte. Die Weitsicht hatte nur eine unmerklich geringe Stärke.
Beim letzten Sehtest vor zwei Jahren gab es dann mal eine etwas stärkere Brille. Beim Fahren muss ich die seither auch tragen, den Sehtest hab ich ohne Brille mit 58 nicht mehr geschafft.
Jetzt bin ich 60. Vor einem halben Jahr hab ich bemerkt, dass ich mit der aktuellen Brille nicht mehr richtig gut sehen kann. Zu meinem Erstaunen sah ich ohne besser.
Es wurde immer besser, zunächst in die Weite u. dann auch beim Lesen u. vor dem Bildschirm. Phänomenal - ich sah wieder gut wie vor 30 Jahren.
Der Zustand hielt ein paar Wochen an. Lesen kann ich immer noch, jetzt so gut wie nie zuvor. Selbst das Kleinstgedruckte auf irgendwelchen Verpackungen, wobei selbst Normalsichtige eine Lupe brauchen. Nachteil ist, dass die Fernsicht jetzt gefühlt wöchentlich abnimmt. Ab ca. 5 Meter zieht leichter Nebel auf. Ganz schlecht ist Kunstlicht z.B. in Supermärkten u. die Blendempfindlichkeit Nachts beim Fahren hat stark zugenommen.

Vor 3 Tagen war ich beim Augenarzt. Was offiziell diagnostiziert wurde, wusste ich vorher schon. Eine inoffizielle Diagnose hatte ich seit Weihnachten.
Die Tochter einer befreundeten Familie, eine Freundin unserer Tochter, hat vor ein paar Wochen ihren Dr.-Titel bekommen u. arbeitet als Assistenzärztin in einer Augenklinik in München. Die wusste gleich was Sache ist. - Grauer Star, Unterart Kernstar (Cataract nukleares). Das hat dann auch mein Augenarzt sehr schnell diagnostiziert. Die vorübergehende Sehverbesserung ergibt sich, weil das Licht durch die stellenweise eingetrübten Linsen anders gebrochen wird.
Durch die private Vorwarnung hat mich die Diagnose nicht so schockiert. Man kann was machen. Es hilft eine OP - ausschließlich eine OP, bei der künstliche Linsen eingesetzt werden. Es gibt Einstärkenlinsen (Monofokal) u. Mehrbereichslinsen (Multifokal) so eine Art Gleitsichtlinsen. Eine neue Brille wäre nur eine kurzfristige, vorübergehende Lösung.

Ich zieh das jetzt durch. Am 24.01. OP-Vorgespräch, am 13.02. OP-Tag für das erste Auge, das zweite folgt dann ein paar Tage später. Natürlich geht mir die Muffel und ich bin ein bisschen unsicher für welche Art von Linsen ich mich entscheiden soll. Deshalb texte ich auch hier rum.

Was ich weiß ist, dass es ein recht häufiger u. verhältnismäßig risikoarmer Eingriff ist. 600-800 TAUSEND mal wird das jährlich allein in DE laut Google gemacht. Am häufigsten werden Monofokallinsen verbaut.
Bei meinem Augenarzt fühl ich mich gut aufgehoben, jedoch hat er eine strikte u. eindeutige Meinung zu der Art der Kunstlinsen die er verbaut.
Ich war Nachmittags in der Sprechstunde. Am Vormittag hatte er die Operation an diesem Tag 6 mal gemacht. Etliche tausend künstliche Linsen hat er bei Patienten schon eingesetzt. Trotzdem sei das für ihn keine Routine sagt er, er hat Respekt vor jedem Auge u. geht mit größter Sorgfalt vor - beruhigend 😅. Eine ausführliche Voruntersuchung, OCT (was immer das auch ist) wird gemacht.

Bei der ersten Untersuchung hat mir der Arzt zu Monofokallinsen (Standardlinsen, Kassenleistung) geraten. Eingestellt für die Ferne. Zum Lesen wird voraussichtlich wieder eine Lesebrille nötig sein. Mit dieser Kombi lässt sich die im Gesamten u. Endeffekt beste Sehleistung in allen Bereichen erzielen - sagt er. Von Mehrbereichslinsen hat er mir abgeraten. Die würde er nicht verpflanzen.

Wer viel u. gerne auch Nachts Auto oder Motorrad fährt, für Piloten o.ä. seien Multifokallinsen nicht geeignet. Damit könne man zwar gänzlich ohne Brille auskommen, die Sehschärfe sei aber, auch mit den modernsten Mehrbereichslinsen, in allen Entfernungen ein Kompromiss. Halos (Lichtspiegelungen, so eine Art Heiligenschein) um Lichtquellen seien damit immer vorhanden. Das Gehirn könne mit der Zeit zwar lernen die Nebeneffekte auszublenden, es kann aber auch der Fall sein, dass man sich psychisch nicht damit abfindet u. verstärkt darauf achtet, weil man weiß, dass die Kunstlinsen ein finaler Zustand für den Rest des Lebens sind. Soweit mein Augenarzt...
Schade, ganz ohne Brille wäre schon toll gewesen Eine private Zuzahlung für perfektes Sehen wäre mir in diesem Fall egal.

Ich weiß jetzt nicht, ob ich noch eine zweite ärztliche Meinung einholen soll. Mein Augenarzt ist sicher sehr erfahren, selbst um die 60 Jahre alt.
Wie weit er mit dem Entwicklungsstand von modernen Multifokallinsen up to date ist, kann ich nicht beurteilen.
Im Netz liest man viel über die Vorteile von Multifokallinsen. Die Quellen sind meist Augenkliniken oder Ärzte die auf Mehrbereichslinsen spezialisiert sind. Stellenweise werden nur die Vorteile beschrieben, von Nachteilen wie sie mein Augenarzt beschreibt, liest man wenig.
Zwischen den Zeilen bilde ich mir ein da Werbung herauszulesen. - Oder die modernen Mehrsichtlinsen sind wirklich so toll wie behauptet.
Die Freundin unserer Tochter, die junge Frau Dr. ist zur Zeit leider nicht erreichbar. Schwirrt irgendwo im Urlaub in Mittelamerika herum.

Gibt es hier ehemalige "Blindfüchse" die vielleicht erst kürzlich Kunstlinsen bekommen haben ?

Alle bisherigen Einträge in diesem Thread sind ja schon 10 Jahre alt. Im medizinisch-technischen Bereich hat sich seither bestimmt auch was getan.

Danke schon mal für sachdienliche Erfahrungen.
 

GuzziTom

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In meinem nahen (Mutter eines Freundes) und ganz nahen (Mutter und Schwiegervater) Bekanntenkreis gab es in den letzten 3 Jahren, solche OPs.
Alle 3 mit Monofokal.

Deine Einschätzung bzgl. Werbung in der Medizin teile ich. Ich habe vor meiner Krebs-OP diverse Kliniken mit verschiedenen Therapien besucht. Das war als wenn ich ne Küche kaufen wollte.
Und ob der alte erfahrene (einseitig eingeschliffene) Arzt, die beste Adresse für ne Beratung mit modernsten Techniken ist???
Mir kam es bei mir so vor, dass einige einfach stehen geblieben sind.

Und als medizinscher Laie hängt man dann dazwischen und will für sich selbst aber doch gerne das Beste.

Einfach geht anders.
 

docsnyder7

QuadCab
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Multifokal haben tatsächlich einige aktive Leute so ihre Maleschen mit, weil Sie zwar alles sehen können, aber auch diverse Einbußen merken.
Zu überlegen wäre evt eine verbesserte Linsen mit Blaufilter, hat ne Schutzwirkung und meist verbesserten Kontrast durch das verbesserte Design.
Und zu beachten wäre, die nicht ganz unerhebliche Anzahl derer, die einen Nachstar bekommen... auch auf die neue Linse setzt sich ein Belag, der dann mit Laser runtergeschossen wird...
 

Donaut

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Ich dank euch für das Feedback. @GuzziTom - puh, eine Krebserkrankung ist natürlich eine ganz andere Hausnummer. Hoffe, dass das nach deiner OP ausgestanden ist. Da ist meine Entscheidung welches die richtigen Linsen für mich sind ja nur eine Lappalie. Ja, die Götter in weiß, viele wollen sicher das Beste für ihre Patienten. Bei vielen geht es aber auch in erster Linie darum, dass die Kasse stimmt. Das könnte man jetzt zu einem eigenen Thema machen u. mit unserem Gesundheitssystem u. finanziell maroden Krankenhäusern anfangen...
Nun - ich hab mich zu dem Linsenthema heute Nachmittag noch ein bisschen durchs Netz gewühlt. Die entscheidenden Aussagen die ich suche habe ich aus unabhängiger Patientenquelle nicht gefunden. Keiner schreibt: "Ich habe seit 1 Jahr die modernsten Multifokallinsen, 120% Sehleistung in allen Abständen u. nicht die geringsten Nebenwirkungen." Da wird eher sinngemäß berichtet, "bin zufrieden, aber es hat gedauert, an die Strahlenkränze um Lichtquellen hab ich mich gewöhnt." Bei Monofokallinsen liest man doch eher von begeisterter Zufriedenheit.

Denke meine Entscheidung geht Richtung der bewährten Monofokallinsen und bei denen drauf zu achten, dass ich welche bekomme, die auf dem neuesten Stand mit UV , Blaufilter und sowas allem sind.
Es sei denn hier meldet sich noch ein Träger von Multifokallinsen, der begeistert berichten kann. :unsure::D

Vielleicht ist es wie bei Autos. Ein bewährtes Automodell ohne viel Elektronik, kann nicht alles, läuft aber ohne groß Probleme zu machen.
Eine moderne Hightech-Kiste ist zwar super, kann viel mehr, zickt aber öfter mal hier u. mal da.
 

GuzziTom

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Hoffe, dass das nach deiner OP ausgestanden ist.
So wie die Lage derzeit aussieht, habe ich in der Scheiße sehr viel Glück gehabt. Der Tumor wurde sehr frühzeitig entdeckt und konnte vollkommen entfernt werden, die ersten Blutuntersuchungen haben dies auch bestätigt. Um sich auszubreiten oder gar Metastasen zu bilden, hatte er keine Zeit. Mit den Folgen der OP kann ich ganz gut leben und habe auch da sehr viel Glück gehabt.

Zurück zum Grauen Star (mein Problem ist ja behoben (y)). Über das Gesundheitssystem zu lamentieren würde jetzt ins uferlose führen.
Nur soviel - es ist ganz stark reformbedürftig.
Deswegen ist man sehr gut beraten, sich selbst umfassend zu informieren. Zum einen lässt man sich dann kein "i" als ein "u" verkaufen. Zum anderen versteht man aber auch die Sinnhaftigkeit mancher medizinischen Maßnahmen besser.

Was mir ganz stark auffiel, Dr. google ist ein ganz schlechter, bzw. äußerst einseitiger Berater. Ich konnte meine Suchen formulieren, wie ich wollte, eigentlich nach ganz anderen Zusammenhängen suchen und bin doch immer wieder bei den gleichen Seiten, mit dem immer gleichen "Geleiere", Werbung, etc. gelandet.
Im Endeffekt bin ich nachher auf alternative Suchmaschinen wie z.B. Duck Duck go umgestiegen und habe plözlich komplett andere Ergebnisse erhalten, viel informativer, weniger werbeintensiv und selbstbeweihräuchernd.

Den grauen Star kann ich natürlich nicht beurteilen, aber da ich mittlerweile seit über 40 Jahren ein Nasenfahrrad mit mir rumtrage, ahne ich, wie ich mich entscheiden würde.
Schlieren. Schleier, Lichtreflexionen sind äußerst nervig. Wenn die Brille über Tag dreckig wird und sich das Ganze schleichend entwickelt, kann man damit gut umgehen, außer nachts beim Auto fahren.
Zieht man allerdings morgens, mit den relaxten Augen, ne dreckige Brille an, geht das gar nicht.
Natürlich wäre es geil, keine Brille zu benötigen, aber, ganz ehrlich, 95 % ohne Brille zu sein und für Leseaufgabendas Ding aus der Hemdtasche zaubern, würde ich aktuell als puren Luxus ansehen. Und das Risiko, dass mir meine Mitmenschen zukünftig mit Heiligenschein begegnen, wäre mir wohl zu hoch. Ist aber bloß meine ganz persönliche, spontane Einschätzung.
 

Donaut

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Sehr guter Tipp, mal eine andere Suchmaschine zu benutzen. Dass ich mich mit Google im Kreis drehe hab ich auch schon bemerkt.
Ja, lesen ist das eine, da stelle ich mir vor wieder mit einer Lesebrille klarzukommen.
Blöd wäre es wenn ich zum Armaturen ablesen, für das Navi u. so auch eine Lesebrille brauche.
Dazu muss ich noch Erfahrungswerte suchen.
 
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