Mit dem Dodge Ram in Marokko LG Grüße

  • Hallo und liebe Grüsse an alle aus Marokko.


    Kommen aus der Berliner Ecke und haben mit unserem Dicken jetzt (ohne Fähre ) ca. 5200 km hinter uns.
    Zusammen mit einem Mercedes G unterwegs.
    Sind am 04.09. im Hafen von Tanger eingeschifft und befinden uns jetzt in Nador, wo wir dann am 24.09. nach Almeria (Spanien) ausreisen.
    Der RAM hat bisher super durchgehalten.
    Ich hatte Ihn ja erst ca. zwei Wochen vor Urlaubsbeginn etwas umgebaut:
    Basis:
    Dodge Ram 2500 Powerwagon Bj. 2016,
    Hardtop
    Rhino Rack
    37" Räder mit KM2


    Hinzu kamen:


    Dachzelt
    Markise
    LED Bar Front am Dachzelt 1.4 m lang aber nur 300 Watt
    18 Watt Scheinwerfer am Dachzelt mit Fenbedienung :
    1x links
    1x rechts
    je 1x hinten rechts + links
    100 L Tank mit Pumpe
    Zweiplattenkochfeld + 8 kg Gasflasche
    Spüle mit Automatikhahn
    1300 mm Auszug für 3x 600x400 mm Eurokisten über zwei Etagen
    alles mit Siebdruckplatten verbaut
    Spannungswandler für 220 V
    zweite Batterie
    Kühlbox 38L
    Haufenweise Kleinzeug
    alles einbauen und dann alles verkabeln ect.


    Und siehe da, jetzt wiegt der Panzer 4,2 t :shock:





    Zum 30.08. war alles auf den letzten Drücker fertig und dann sind wir auch gleich los,
    da unsere Fähre am 02.09.;14:00 Uhr in Genua, ablegt.
    Haben wir auch knappi geschafft.


    Zu der Kurzfassung unserer Reiseroute in Marokko:


    Startpunkt war ja Tanger(Ankunftshafen)
    weiter ging es dann über:
    Asilha,
    Chefchauen ( die blaue Stadt),
    Meknes,
    Azrou (sehr schöner Ort),
    Midelt,
    von Midelt quer durch nach Tinerhir,
    dann quer durch über Tansikht nach Zagora und weiter nach M'Hamid,
    wo kurz dannach die Wüste beginnt.
    Was ich noch erwähnen muss, der Dodge hat ja ne LPG anlage drin und ich Esel hatte aber vergessen kurz vor Abfahrt der Fähre in Genua vollzutanken.
    Bevor man so ne Wüstentour macht, in unserem Fall warens ca. 160 km mit verfahren, sollte vollgetankt sein.
    Ich hatte bisher noch keine Wüstenerfahrung.
    Die Tour war geplant von M'Hamid nach Forum Zguid südlich an der algerischen Grenze entlang und südlich vom Erg Chegaga.
    Eine Übernachtung in der Wüste und die Oase Sacree wollten wir auslassen.
    Der Tourtip kam von dem Inhaber des Campingplaz in M'Hamid.
    Die GPS Koordinaten hatte ich mir leider zu spät von Pistenkuh herruntergeladen obwohl die sich sehr für uns beeilten den Download zur Verfügung
    zu stellen.
    Hier nochmals Danke an Pistenkuh dafür.
    Naja, jedenfalls sind wir auf eigene Faust los, mit selt gesetzten GPS Punkten in OSM und haben nach ca. 40 km in der Wüste bei 45 Grad verfahren und festgefahren.
    Abwechseld. :mrgreen:
    Irgendwann, nach mehrmaligem neuorientieren sind wir dan doch in der Oase Sacree angekommen. Gott sei Dank, denn auf meiner Tankanzeige war ca. Halbzeit und nach Forun Zguid waren es ja noch ca. 88 km.
    Die folgenden 88 km waren dann fast nur noch Steinpiste und Welblech.
    Macht Echt kein Spass und muss ich nicht nochmal erleben.
    Irgendwan wars dann nach passieren von zwei Militärposten geschafft un der Tank war auch fast leer.


    Weiter ging es dann von Forum Zgiud nach Quarzazate.
    Eine schöne Grosstadt und am Abend viel los.
    Dann ging es endlich in Richtung Atlantikküste über Tan Tan nach El Quatia.
    Beide Ort sind meiner Meihnung nach nicht besonders sehenswert aber wenn man von El Quatia direkt am Atlantik lang fährt, dann endet der Weg in einer Sackgasse auf einem Parkplatz oberhalb dem Meer.
    Hier kann man Campen.
    Man befindet man sich an einem grossem Flussdelta und ist meistens an einem kilometerlangen Stran allein.
    Bin mit dem Dodge direkt an den Strand runter.
    Hätte gerne dort übernachtet aber meine Frau hatte Angst dort ganz allein. :(
    Also weiter nach Sidi Ifni.
    Dort übernachtet und am nächsten Tag weiter über Agadir nach Marrakesch.
    Darauf hatte sich meine Frau sehr gefreut, besonders auf den Basar.
    Wir kamen auch erst so gegen 23:00 Uhr dort an. Die beste Zeit.
    Marrakesch ist schon der Wahnsinn aber man muss den Trubel und die Aufdringlichkeit der Leute schon mögen um es dort länger auszhalten
    und irgendwann (Gott sei Dank) war es dann seblst meiner Frau zu viel. :)
    Geparkt und geschlafen haben wir auf dem grossen Parkplatz im Zentrum.
    Wir hatten ja auf unserer Reise schon einige Toilettenerfahrungen gemacht aber die Klo's dort sind nur schwer zu überstehen.
    Einfach nur wiederwärtig und Ekelhaft.
    Aber wer Marokko bereist ohne eigenes Klo, als Offroader wie wir muss das abkönnen. :)


    Wir haben trotzdem irgendwie geschlafen.
    Gestern gings dann weiter Richtung Nador über Azrou( schöner Euro-Campingplatz und sehr sauber) FES bis schliesslich auch nach NADOR an der Mittelmeerküste, wo ich jetzt gerade tippe.


    Am 24.09. geht wieder nach Europa zurück und ehrlich gesagt freuen wir uns auch schon ein wenig.
    In der ganzen Zeit haben wir in unserem Dachzelt geschlafen ausser zweimal in einem Hotelzimmer.


    Soweit die Kurzfassung unserer bisherigen Reise durch Marokko.
    Versuche jetzt noch einige Bilder zu laden.


    Wenn wir wieder in Deutschland sind, werde ich vielleicht bei Interesse noch etwas ausführlicher berichten.
    Möchte aber auch nicht langweilen.


    Holli

    Bilder

    Dateien

    2016 Power Wagon, 6,4L
    2007 Dodge Ram 1500, 5.7 Hemi - V8, Quad-Cab, 4X4, LPG


    Ich lese keine Anleitungen, ich drücke einfach die Knöpfe bis es funktioniert.

  • Das hört sich ja gut an.
    Wart ihr auch in dieser Filmstadt in der Wüste? Ich weiß jetzt nicht wie die heißt. Aber da werden viele Filme gedreht, wo man eine Wüstenstadt für braucht.


    Schreib mal noch was das alles gekostet hat. Also Maut, Sprit, Fähre. Als ich neulich bis Gibraltar wollte, hatte ich ja auch überlegt mal rüber nach Marokko zu fahren, aber ich bin nur bis Faro gekommen, als meine Dame wollte das ich wieder nach Hause fahre :roll: :mrgreen:
    850km vorm Ziel.



    Marokko soll übrigens unproblematischer sein als man denkt. Nur unsere Simkarten gehen dort nicht. Dafür bekommt man aber an jeder Ecke und jedem kleinen Dorf ein Telefon und eine Karte für ein Spotpreis und hat selbst in der Wüste immer Empfang. Nicht wie hier, wo Empfangswüste ist :mrgreen:

  • Danke, danke sind jetzt aber auch froh, wenn wir morgen wieder nach EUROPA übersetzen.


    Kann jetzt schon bisschen verstehen, dass viele da weg wollen.


    Wie immer gibt es schöne und weniger schöne Erlebnisse.


    Also wenn man nach Marokko mit dem eigenen Auto, vieleicht sogar Dodge fährt,
    dann sind nat. Pisten/Offroad Pflicht.
    Ob es unbedingt die Wüste sein muss, dass muss jeder selber wissen.
    Aber wenn Wüste auf eigene Faust, dann nur mit Führer oder GPS Koordinaten.
    Meiner Meinung sind die Pistenführer von Pistenkuh Pflicht.


    Ich muss die Wüste bei 45 Grad nicht unbedingt nochmal erleben.
    Da wo wir lang sind gab's keinen Weg oder ahnl..
    Du fährtst halt nach GPS Punkten und immer in den Dünentälen oder auch Mal drüber.
    Ob du dann da auch weiterkommst mit dem ja langen Rad stand merkst du dann erst später. :-)
    Zurück ist oft nicht mehr so einfach, weil die Düne immer zwei Seiten hat.


    Eindrücke:


    - Sehr freundliche Menschen


    - oft sehr armes Land und viele bettelde Kinder
    in den Städten steigst du aus und hast sofort Bettler, oft Kinder um dich herrum
    und das ist oft sehr nervig
    selbst im Atlasgebirge sind immer und überall irgendwelche Berber die dir etwas andrehen
    wollen
    am schlimmsten war es in Marrakesch auf dem Basar, wir hatten immer irgendwelche Typen um uns


    - super Strassen, fast überall


    - Tankstellen ohne Ende


    - alles günstig, Kurs ca. 1€ = 11 Dirham


    - viele Campingplätze mit Strom und WIFI, Kosten so zw. 4-8 € die Nacht


    - meist für unsere Ansprüche katastrophale Toiletten, Klopapier sollte man immer dabei haben


    - Essen ist meist frisch zubereitet, für vegetarier super, hier gibts Obst und Gemüse ohne Ende und preiswert


    - Benzin kostet ca. 1€


    - LPG gibt's für's Auto nicht


    - Stechkartuschen bekommst du überall


    - wir hatten viel zu viel Verpflegung mitgenommen, alles nur Ballst, hier bekommst du alles was du auch zu Hause bekommst


    - es wurde nie etwas geklaut(hatte immer Angst um den Dodge)
    aber wer hier Touristen was klaut der bekommt die Höchststrafe auf Erlass des Königs und das ist in marokanischen Gefängnissen nicht so lustig (hatten uns Einheimische erzählt)


    - Sprache ist nat. marokkanisch, französisch und spanisch, deutsch so gut wie nie


    - Ziegen, Esel, Katzen, Hunde und weiter im Süden oft auch viele wilde Kamele
    selbst Frösche gabs in der Oase, konnte es nicht glauben


    - Polizeikontrollen ohne Ende, wir haben bestimmt so an die 200 erlebt aber die Touristen dürfen meist weiterfahren
    aber wenn ein Stopschild steht um Gottes Willen niemals weiterfahren sonder auf Handzeichen achten


    - Verkehr wir immer als so Chaotisch bezeichnet, alles übertrieben, die Marokkaner fahren total entspannt
    naja Kreisverkehr ist schon bisschen anders und am Zebrastreifen wird auch nicht angehalten, halt so Kleinigkeiten :-)


    - wir wollten uns immer eine Sim kaufen haben dann aber darauf verzichtet, hatten ja dann am Abend auf dem Campingplatz meist WIFI oder manchmal auch 2/3 Tage kein Handyempfang wenn wir wild in den Bergen in unserem Dachzelt waren
    ist übrigens auch für uns ne Erfahrung Mal kein Handy-Internet zu haben
    ansonsten ist das Netz super ausgebaut, meiner Meinung besser als in Deutschland


    - viele wirkliche Pisten zum Offroad fahren die man aber kennen sollte, oft so schmale Wege dass man nicht mehr rückwärts fahren geschweige wenden kann


    - wenn möglich nicht alleine fahren


    - meiner Meinug auf jeden Fall Seilwinde und Sandbleche, Kompressor, Flickzeug, Spaten und Schaufel, Bergegurt, Reservekannister 2-3 Stück ect.
    in der Jaffarschlucht wären der Mercedes G und ich ohne Seilwinde seitlich den Abgrund runtergerutscht
    der Lehmschlamm hatte die Stollen (von wegen selbstreinigend) sowas von zugesetzt (37" MUD Reifen)dass du einfach Richtung Abhang gerutscht bist
    super Gefühl


    - GPS wie z.B. OSM odder ähnl. auf jeden Fall offline


    - Ersatzteile für Dodge gibt's nicht bin auch keinen einzigen begegnet


    ABER: alle freuen sich wenn sie einen Dodge sehen und winken :-)


    Kosten müssen wir dann zu Hause Mal zusammenrechnen weiss aber ehrlich gesagt nicht mehr wie oft wir genau getankt haben
    jedenfalls hat er beim wühlen in der Wüste richtig geschluckt, hatte echt Angst der Sprit reicht nicht mehr


    LG Holli

    2016 Power Wagon, 6,4L
    2007 Dodge Ram 1500, 5.7 Hemi - V8, Quad-Cab, 4X4, LPG


    Ich lese keine Anleitungen, ich drücke einfach die Knöpfe bis es funktioniert.

  • Das Wichtigste habe ich vergesen:


    in Marokko gibt es so gut wie keinen Alkohol!!! :(
    Hatte aber in Genua schnell noch im Hafen 24x0,5L Becks mitgenommen und glücklicherweise auch durch den Zoll bekommen.
    Drohnen sind auch nicht erlaubt und dannach wird auch gefragt.


    Hier noch einige Bilder wie unkompliziert Transporte sein können. :mrgreen:

  • Zitat von Dilli

    Das ist schon geil.
    Da hätte ich auch Bock drauf.


    Und die Bilder von den be(über)ladenen LKW´s sind wohl nicht nur Fakebilder aus dem Netz :mrgreen:



    Nee, alles Echt.
    Sieht du öfter und ncu höher. Ist ganz normal dort. :mrgreen:


    Zitat von Schmitzer

    Frage. schlaft Ihr zu zweit in Dachzelt (Alucab)? Will mir ebenfalls eines besorgen. Habe aber 700km zu Genesis dem Importeur und werde da heuer nicht mehr hinkommen zum Probeliegen.
    LG und eine schöne Reise Alfred


    Ja, zu zweit. Ist komplett aus Alublech zusammengeschweißt und Pulverbeschichtet.
    Gibt es in schwarz und weiss. Ca. 80 kg.
    Brrauchst noch einen Träger.
    Kostet aber auch 3800,- Pappen. :(
    Hat im Inneren auch Licht und Stecker Zigarretten+ USB Anschluss.
    Wenn du kannst auch gleich 270 Grad Markiese dazu. Kommt vom gleichen Hersteller.
    Absolut geile Sache.


    Genesis Import GmbH ist der Hauptimporteur und alle die in Deutschland vertreiben wollen müssen glaube über die bestellen.
    Aber ich kann es nach über 3 Wochen Dauereinsatz empfehlen.
    Du löst einfach zwei Schnapper, drückst es nach oben und fertig. Auch im dunkeln.
    Zwei Metallhalter für das Vordach noch und das wars. Fertig.


    Allerdings hatte ich dann doch ein Problem, die Leiter war zu kurz, da unser Dodge Powerwagon und
    mit den grossen Rädern/Reifen ziemlich hoch geworden ist. Musste sie verlängern.


    James Baroud Dachzelte sind aber auch gut und leichter + billiger.
    Haben bloss keins bekommen. Alle ausverkauft.


    Vielleicht gebraucht versuchen.


    LG Holi

    2016 Power Wagon, 6,4L
    2007 Dodge Ram 1500, 5.7 Hemi - V8, Quad-Cab, 4X4, LPG


    Ich lese keine Anleitungen, ich drücke einfach die Knöpfe bis es funktioniert.

  • Hättest Mal eher was geschrieben. :-D
    Sitze jetzt gerade hier an Platja De Blanes.

    2016 Power Wagon, 6,4L
    2007 Dodge Ram 1500, 5.7 Hemi - V8, Quad-Cab, 4X4, LPG


    Ich lese keine Anleitungen, ich drücke einfach die Knöpfe bis es funktioniert.

  • sorry,
    hab erst gestern den Beitrag gefunden.
    Wenn es Dich dann mal wieder hieher verschlaegst, your wellcome.


    Bin am 8. und 9.10 in Berlin und hole mein Ram ab :) und duese dann hierher mit Ihm.
    Dann ist er eingefahren nach 2800 km.


    Gruss
    Ben

    Dodge Ram Limited 2019 LPG
    Hummer H2 2005

  • Ist nun nicht Marokko und leider schon eine Zeit her.

    Das war noch zu Zeiten wo man noch bedenkenlos durch Libyen reisen konnte.

    Dodge Ram MY20 Longhorn Delmonico Red 5,7 HEMI mit Prins 122l

    BakFlip

    2018 Indian Scout Miller Auspuff, Sonderlackierung,Highsider Lenkerendenspiegel, Rizoma Blinker v,h. seitlicher Kennzeichenhalter

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